Archive for März, 2010

Von New York zu den Niagara Wasserfällen und zurück

Ein weiterer lohnender Tagesauflug während unseres New York Aufenthaltes. Dieser war nicht spontan entschieden wie mit “Amtrak nach Washington”, sondern vorab in Deutschland gebucht. Schon beim Planen mit Internet-Informationen u.ä. wurde mir klar, das mein zweiter Niagara Wasserfall Besuch ganz anders sein würde als der erste Anfang der 90er Jahre. In gewisser Weise kommerzieller, aber auch organisierter vor Ort.
Flugtickets habe ich hier gebucht; Auswahl gab es viel, aber einen Flug mit den passenden Zeiten zu finden, um den einzigen Expressbus-Anschluss zu schaffen am Flughafen von Buffalo, war schon eine Leistung. Die typischen Touristentransfers waren fast so teuer wie das Flugticket und auch der zeitliche Rahmen dadurch verkürzt. Nach unzähligen Forschungsarbeiten nach öffentlicher Verbindung bin ich endlich auf diesen Expressbus gestoßen.

Niagara©Yvonne Heldic

Mit einem der ersten Flüge nach Buffalo ab La Guardia Airport in Queens war die Nacht recht kurz nach der Rückkehr aus Washington. Aber die Vorfreude nach dem Weckerläuten setzte recht schnell ein. Mit dem Taxi ging es durch die leeren Straßen Manhattans und Queens. Auch am La Guardia Airport war es recht ruhig, so dass der Flug pünktlich startete. Unabdingbar, da wir nach der Landung gerade mal 10 Minuten hatten, um den Bus zu erreichen.
So pünktlich wir auch aus dem Propellerflieger kamen, mussten wir trotzdem einen Wahnsinns-Sprint hinlegen quer durch den Flughafen. Die uns zugeworfenen Blicke waren interessant, aber das gefürchtete “Halt” von irgendeiner Sicherheitskraft blieb zum Glück aus. Völlig außer Atem kamen wir endlich an der Haltestelle an. Der Bus fuhr auf die Minute ab und das Geld für das sehr günstige Rundticket musste exakt abgezählt sein. Überzahlung natürlich gestattet. Die Ausschilderung war nicht gut, so dass der zuvor “studierte” online-Lageplan des Flughafens sehr nützlich war zur Orientierung.
Nach knapp 45 Minuten waren wir am Rainbow Blvd. Einige Schritte nach links und schon war man auf dem Parkgelände des ältesten Nationalparks Amerikas und konnte über verschiedene Wege zum Visitor Center gelangen oder auch gleich zu den Kassenhäuschen, um zur Observation Brigde/Tower zu gelangen. Gleich anstellen empfiehlt sich, da kurz danach die Reisebusladungen anmarschieren. Leider hat sich nicht bei allen Touristen rumgesprochen, dass korrektes Schlangestehen Gesetz ist in Amerika. So mach einer flog aus der Reihe nach ganz hinten, so mach einer aber auch aus dem Park, der die Strecke zum Abfalleimer als zu anstrengend betrachtete. Betrachten durften diese dann die Wasserfälle von der Uferstraße aus. Ist auch so in Ordnung.

Während des nächsten Anstehens für die Aufzugfahrt hinunter zu den “Maid of the Mist” Booten, zogen wir uns gleich richtig an. Die ausgegebenen Regencapes sind eine schöne Dekor, aber fast nutzlos. Also Regenhose über die Hose, Regenjacke an, Kragen schließen und den blauen Plastikkittel drüber. Perfekt gewappnet ist man allerdings erst mit einer wasserdichten Kamera; denn sobald man sich im letzten Drittel an den kanadischen Horseshoe Wasserfällen befindet, ist die Gischt überall. Somit war mein Spontaneinkauf einer wasserdichten Kamera eine gute Entscheidung 3 Tage vor der Abreise;-). Zum Glück ist bei Amazon die Expresszustellung recht günstig.
Das Boot war voll, aber trotzdem ergatterten wir einen Platz ganz vorne. Nass wird man irgendwie überall, also war der Relingplatz gut. Eine Hand hatte was zum Festhalten, die andere knipste drauflos. Die Fahrt dauerte so zwanzig Minuten, aber ließ einem ausreichend Zeit, um beide Wasserfälle zu bestaunen. So nah dran zu sein an der Kraft des Wassers ist schon beeindruckend. Der ohrenbetäubende Lärm ist nicht nur auf dem Boot unglaublich; auch an Land ist der Geräuschpegel recht hoch. Wieder angekommen ging es erst mal in eine ruhige Ecke, um sich um zuziehen. Dann auf das obere Deck der Observation Brücke (rund 98 Meter), um die tolle Aussicht zu genießen und grinsend den neuen, trockenen Touristen beim Auslaufen der 150 Jahre alten Booten zu zusehen. Dadurch, dass die Observation Bridge so weit in den Fluss hineinreicht, kann man wunderbar alles in jeder Richtung überblicken.

Amish©Yvonne Heldic

Weiter ging es den Fluss Niagara entlang zu einer Fußgängerbrücke, die auf Goat Island führt, um zum Eingang der “Cave of the Winds” als Startpunkt zu den Hurrican Decks zu gelangen. Interessant wurde das Publikum, als wir die ersten Amish entdeckten, die nicht nur in dieser weltlichen Umgebung deplaziert wirkten in ihrer althergebrachten Bekleidung, sondern noch mehr auffielen, weil sie sich anscheinend sehr für Fotografie interessierten. Die neuesten digitalen Kameras waren da zu entdecken. Wobei solch ein unglaubliches, spektakuläres Erlebnis wie diese Wasserfälle natürlich auf Bild gebannt sein muss.
Nach dem Erhalt eines jetzt gelben Regencapes und Sandalen ging es wieder ans Umziehen. Leider gibt es keine verschließbaren Einrichtungen, so dass man seine Schuhe in den Rucksack packen muss, wenn man sie nicht einfach so da stehen lassen möchte. Den Rucksack dann unter das enge Cape kriegen, geht nicht ohne Hilfe. Wieder im üblichen Regenoutfit mit nackten Füßen in Sandalen ging es dann runter an das Ufer.

Aufstieg zum Hurricane Deck©Yvonne Heldic

Von dort gibt es dann versetzt aufsteigende Holztreppen mit Halteterrassen in unterschiedlicher Höhe. Unser Ziel war natürlich das Hurrican Deck, das seinen Namen zu Recht trägt. Viele geben schon vorher auf, aber eigentlich ist man nach der ersten Terrasse schon nass, so dass man sich dieses einmalige Erlebnis auf keinen Fall entgehen lassen sollte. Nach dem zweiten Deck wurde es dann schon heftig. Meine Freundin musste sich von den Kontaktlinsen kontrolliert trennen, denn man hat wirklich Wasser in den Augen. Meine Brille musste ich auch verstauen, denn blind läuft es sich da nicht sicher in dieser Wasserwand. Und wenn das Wasser mit Wucht runterkommt und die Augäpfel trifft, ist das wirklich unangenehm. Aber umkehren kam nicht in Frage!

Und endlich waren wir oben angekommen!! Absolut fantastisch, diese Energie von Wasser zu erleben, mittendrin zu stehen. Das laute Tosen und der Wasserdampf sind grandios. Wie konnte es nur so (todes-)mutige Menschen geben, die in allen möglichen Gefährten diese Wasserfälle bezwingen wollten??!! Schon so nahe da nur zu stehen ist aufregend genug. Lange kann man das Schauspiel nicht genießen, da immer wieder Ausreißer in den Wassermassen waren, die das Deck mit voller Wucht trafen. Zurück im Park mit Blick von oben auf das Treppenbollwerk, zogen wir uns um…und durften feststellen, dass die Hosenbeine doch nass geworden sind und auch die Ärmel nicht verschont waren. Zum Glück kam die Sonne raus, so dass unsere Sachen bald trocken waren. Bei den tropfnassen anderen Touristen durfte man Mitleid haben, denn es gibt noch einige Anlaufpunkte an den Niagara Wasserfällen, die man gesehen haben muss und so nass kann das nicht Spaß machen. Auch hier war die wasserdichte Kamera unverzichtbar!

Hurricane Deck©Yvonne Heldic

Nach einem kurzen Aufwärmstopp gingen wir dann zum Grenzübergang nach Kanada über die lange Rainbow Bridge. Nicht umsonst so benannt, da man von dort aus sehr oft einen Regenbogen sehen kann. Am kanadischen Grenzposten baten wir um einen Stempel im Pass; automatisch bekommt man diesen anscheinend nicht mehr.
Die kanadische Seite ist von Amerika aus nicht sehenswert, da sie zugebaut ist mit Kasinos und Hotels. Nichts passt zusammen, aber was soll’s; jetzt lag das in unserem Rücken und wir konnten direkt am Hochufer entlang laufen bis zu den Horseshoefällen. Ein wunderbarer Spaziergang, den man aber zügig gehen sollte, denn den 17 Uhr-Bus muss man definitiv erwischen für den letzten Flug nach New York. Das Duty free ist gut sortiert, aber wirklich günstig ist nur Alkohol. Wie die Einfuhrbestimmungen gleich ein paar Meter weiter bei den Amerikanern sind, weiß ich nicht. So ohne Einkäufe waren wir auch gleich durch diesen Grenzpunkt . Jede Seite will allerdings ein paar coins Brückengebühr haben.

Die Aussicht auf die Seite der USA ist ein Traum. Nur in der Ferne sind ein paar höhere Gebäude zu sehen, aber nichts trübt wirklich den Blick auf die Wasserfälle. Da ja auch gerade der Indian Summer Einzug hielt, war das Fotografieren ein Tolles. Ganz kurz konnte man einen der berühmten Regenbogen sehen, aber es war sehr schnell vorbei, so dass ich nicht mal einen Schnappschuss machen konnte.

Niagara Wasserfälle©Yvonne Heldic

Der kleine Flughafen Buffalo verabschiedete uns pünktlich, sodass wir wie geplant gegen zehn Uhr abends wieder in La Guardia eintrafen. Mit dem Taxi ging es dann zurück Richtung Times Square. Die Taxifahrt war die Beste der vielen, die wir machen. Wie aus einem Film hatten wir einen indischen Taxifahrer, der auch den so typischen Akzent hatte beim Englisch reden. Er redete wie ein Wasserfall, blickte ständig zu uns nach hinten und raste mit über 100 km/h durch Queens, Astoria und einige Straßenzüge, die ich gemieden hätte. Der brachte uns in Rekordzeit zum Hotel und um einiges günstiger, da er die Tunnels mied. Ob der sich in Manhattan auch so auskennt, bezweifle ich, aber die Gebiete drumherum sind wohl sein Zuhause.
Alles in allem ein gelungener Tag. Man muss wirklich zu keinem Zeitpunkt überteuerte Arrangements buchen, die auch weniger Aufenthalt bieten, um die Niagara Wasserfälle zu sehen. Auch mit dem günstigen Greyhound verliert man einige Stunden. Fliegen und Bus sind die beste Kombination.

Die New York Tagesberichte werde ich im April einstellen. Bis dann….

Dublin, Guinness und Umgebung

wobei Guinness der Lebensretter war!
Die kulinarischen Highlights lassen sich nur schwer finden; am ehesten noch in Kaufhaus-Restaurants oder dem Kneipenviertel. Da hat es sich eher um Hungerstillen gehandelt, aber trotz allem war der Fünf-TageAufenthalt in Dublin toll.
Überall lassen sich B & B oder kleine Pensionen finden, in denen man gut nächtigen kann. Ich fand mein Zuhause inkl. Bar gleich nach dem Parnell Monument. So gemütlich das Hotel auch war und die Zimmer erstaunlich geräumig, desto unangenehmer war aus eigener Erfahrung zu wissen, dass eine Menge Generalschlüssel als Gästeschlüssel unterwegs waren, sodass man die eigene Türe blockieren musste, um spät nachts vor nicht von Fremden in eigenem Zimmer belagert zu werden.
So zurückhaltend die Iren bei Tag sind, abends in gemütlicher Runde im Pub sind sie schrecklich aufdringlich gewesen, sodass man als Frau nur in einer Meute unterwegs sein sollte. Aber je später der Abend, desto besser die Laune, die Musik lauter und so ließ es sich dann mit der irischen Ausgehkultur doch arrangieren.

Dublin bei Nacht©flickr/Ian Wilson

Dublin selbst ist super zu Fuß zu bewältigen und die Straßenbahn- und Busverbindungen sind auch gut und günstig.
Schön breit fließt der Liffey durch Dublin und wird gleich von zwei Brücken mit demselben Namen überspannt, der O’Connell Brigde; also heißt es, sich genau zu verabreden. Auf dem Fluss selbst war nicht so viel los, denn bei Flut passt kein Boot unter die Brücken und bei Ebbe ist das Wasser zu niedrig für Boote. Dafür boomt das Leben am Ufer des Flusses, der Dublin in das reichere Süden und den ärmeren Norden teilt. Das ist gerade jetzt so ein bisschen am verwischen, aber der Unterschied ist immer noch zu erkennen.

Da das Wetter damals im April schon sehr warm und sonnig war, war die Entscheidung, einen Tag im Phoenix Park und Zoo zu verbringen, genau richtig. Die Gelände sind schön weitläufig und der Zoo wirklich sehenswert. In Dublin ist steht das Nachttierhaus kein bisschen dem des Londoner Zoos nach, ist aber definitiv weniger überfüllt mit Besuchern.

Ein besonderes Highlight war das Orang-Utan-Baby, das mit Zoomitarbeitern unterwegs war und von Auge in Auge anzugucken war. Ich durfte auch mal kurz streicheln, da gerade nicht viel los war.
Für den Rückweg ging ich Richtung Guinness Brauerei, die ich aber an diesem Tag nicht mehr besichtigte, dafür aber den Chimney Viewing Tower. Der alte Schornstein einer Brennerei hat noch zwei Etagen aus Glas und Stahl aufgesetzt bekommen und nun hat man einen tollen 360° Blick über Dublin. An diesem ausklingenden Tag besonders toll, da es klar war und schon Sonnenuntergangszeit. Die Fenster sind auch gut geputzt, sodass das Fotografieren Spaß machte.

Sonnenaufgang©flickr/Cullion

Dublin ist auch als Shopping-Stadt durchaus einen Besuch wert, das durfte ich feststellen, als ich ein zweites Gepäckstück kaufen musste 😉
Auch verborgene Schätze gibt es im Zentrum zu entdecken wie die vielen Gemälde in General Post Office. Fast wie im Museum und dazu noch die Schaltereinrichtung wie in alten Zeiten. Und kaum verlässt man das Gebäude, erlebt man eine Zeitreise, die mit dem fragenden Blick zum Spire of Dublin aufsieht. Und noch immer bin ich mir nicht schlüssig, ob ich das120 Meter hohe Ungetüm mag oder gar nicht. An der Basis 3 Meter Durchmesser, verdünnt sich die Spitze auf 15 cm. Auch die bunte Beleuchtung in der Nacht ist gewöhnungsbedürftig. Gut als Orientierungspunkt jedoch, wenn man von wer weiß wo abends zurück ins Hotel will.
Das mittelalterliche Dublin Castle ist auch sehenswert und wirklich weitläufig, da es seit der Errichtung ständig erweitert wurde. Gefallen hat mir besonders deren Justitia, die den Menschen zur Stadt hin den Rücken kehrt. Das sagt schon einiges aus über die Historie der Iren.

Zwei Tagesausflüge habe ich auch unternommen, einen davon organisiert und der Klassiker schlechthin nach Glendalough; hat mir aber sehr gut gefallen, da die Gruppe relativ klein war, bunt gemischt und man tatsächlich viel Zeit hatte, alles zu erkunden.
Das andere war meine Tour auf eigene Faust mit der DART nach Howth, nordöstlich den Küstenstreifen entlang der Irischen See bis zum Endpunkt an dieser Halbinsel.
Die “Touri-Tour” ging nach Wicklow und Glendalough. Erstmal wurde eine kleine Dublintour gestartet, dann weiter der Südküste entlang, ein kurzer Aufenthalt am Haus von Dalkey, Bono, Enya und van Morrison gemacht. Der Frühstücksstopp war gut: frische Scones und anderes Gebackenes.
Kurz vor Mittag waren wir endlich in Glendalough. Von unserem waschechten, rothaarigen Iren wurden wir dann gleich aufgeklärt, dass das “Tal der zwei Seen” heißt und beim Durchwandern dieses Areals durften wir uns Zeit lassen. Die Klostersiedlung ist beeindruckend, vorallem der alles überragende Rundturm aus dem 11.Jhd., auch bekannt als Kevin’s Kitchen, da der Turm an einen Kamin erinnert. Die geführte Tour übers Gelände war wirklich spannend. Auch die vielen Grabsteine sind fesseln. Eine Kunst für sich, die sich oft vor meine Fotolinse schob. Kurz vor der Abfahrt gab es für jeden irischen Whisky, auch für den Busfahrer…
Die Rückfahrt führte uns durch die Wicklow Mountains mit seiner spektakulären Landschaft. Die Fotostopps waren großzügig bemessen. Die Fahrt über die Military Road von 1798 lässt auch jetzt noch keinen Iren kalt. Einst versteckten sich dort viele irische Rebellen und heute ist unter dem Asphalt dieser Straße ein Friedhof der gefallenen Feinde.

St Anne's Park©flickr/informatique

Den Ausflug nach Howth unternahm ich mit der Bahn. Dort angekommen ging es erstmal vom Bahnhof aus zum Hafen mit Leuchtturm und toller Aussicht auf Ireland’s Eye Insel. Der Kai ist auch lang, sodass sich ein Spaziergang lohnt. Die Wellen brechen dort recht stark; ein super Schauspiel. Dann gings weiter Richtung Zentrum. Dort steht noch das Gerippe einer uralten Kathedrale. Leider kann man nicht rein, aber wenigstens an einigen Stellen hinein blicken.
Gleich gegenüber auf einer Anhöhe gibt es ein weiteres altes Gemäuer mit großer Wiese. Von dort hat man einen guten Blick auf die alte Kathedrale, wie sie da so in mitten dieses kleinen Ortes steht und dominiert. Der Blick in die andere Richtung gilt wieder Ireland’s Eye und dem Hafen.
Mit dem Bus bin ich dann weiter bergan gefahren bis zu einer Endhaltestelle. Vor dort ging es Richtung Meer. Immer in Serpentinen dem Cliffwalk am Meer entlang. Nur ein paar Einheimische kamen mir entgegen. Die Ruhe nach dem Trubel der letzten Tage tat gut. Steil unter mir die doch recht wilde irische See. Den Endpunkt markierte ein moderner Leuchtturm. Von dort nahm ich die asphaltierte Straße bergan – eine gute Entscheidung, denn an deren Ende gab es ein nettes Pub mit einigen guten Gerichten. So kam ich an meinem vorletzten Tag zu einem richtigen Essen. Ich bin tatsächlich ohne flüssiges Brot (Guinness) satt geworden :O). Mit dem Bus gings zurück zum Bahnhof und wieder mit der Bahn nach Dublin.

Das Guinness Storehouse wird zwar von jedem Tourist besucht, aber wenn man es nicht tut, hat man auch nichts verpasst! Für den saftigen Eintritt gibt es zwar ein Pint dazu, aber das wirklich Tolle an dieser Attraktion ist eigentlich die Skybar am Ende der Tour.

Die Heimreise gestaltete sich abenteuerlich. Einerseits das frühe Aufstehen und Auschecken um 4 Uhr und die Fahrt zum Flughafen. Dort angekommen konnte ich den Menschenauflauf nicht begreifen. Während ich da so einige Minuten in die Richtung meines Schalters ging, irritierten mich die ordentlichen Reihen der Leute, die alle, aber auch alle, ihre Koffer dabei hatten. Und dann kam die gute Nachricht: kein Gepäckband funktioniert, Computerausfälle etc.
Irgendwie habe ich dann eine Automatenbordkarte organisiert und mit viel rumfragen und kämpfen und Leute finden, die auch auf meinen Flug gebucht sind, “nötigten” wir dann einen Bodenangestellten, sich um uns zu kümmern. Der nahm dann alle Koffer ohne Wiegen – so ein Glück aber auch bei meinem Übergepäck!!! – in Empfang und gab uns frei zur Security. Nach dem recht gründlichen Check hieß es dann zum Gate zu flitzen. Und Gott sei Dank bin ich nicht sparsam mit einem Billigflieger nach Irland, sondern mit Air Lingus. Da bekam jeder soviel richtig starken Schwarztee wie man brauchte zur Entspannung!

Was für ein Tag auf Sylt! Mit Antarktis-Flair!!

Anfang Februar führte mich meine Reise nach Nordfriesland. Dort gab es nicht nur viel Schnee, sondern Massen davon, sodass das wirklich ein Wintermärchenurlaub wurde. Selbst aus bergigerer Umgebung kommend, war das flache Land so winterlich ausgestattet, wirklich eindrucksvoll. So ganz anders als ich es bisher kannte aus Frühling und Sommer.

Schafe bekam ich nicht zusehen, dafür hat dieser ungewöhnlich harte Winter andere Tier aus dem sonst versteckten Dasein hervorgebracht. Kaninchen trauten sich an Haus und Garten ganz nah heran (Rindeknabbern schien vorzüglich zu munden), Dutzende Singvögel waren zu beobachten und auch Rehe im Vorgarten gehen dieses Jahr als ganz normal durch. Auf den Feldern nahe der Straßen gab es Unmengen an ruhenden Schwänen, Gänsen und Enten zu sehen. Auch ein paar tapfere Ponys gab es hier und da.

Antarktis©Yvonne Heldic

Morsum Kliff©Yvonne Heldic

Am nächsten Tag ging es auf nach Sylt und bereits die Hinfahrt über das Eidersperrwerk ließ erahnen, dass sich Sylt von einer ganz anderen Seite zeigen würde. Auf der Eider schwammen bereits die dicken Eisschollen und als wir dann mit dem Autozug über den Hindenburgdamm fuhren, war nur “Packeis” zu sehen, soweit das Auge reichte. Ein selten schöner Anblick des Wattenmeeres.
In weiser Vorraussicht war auch eine Kuscheldecke mit dabei, denn so eine halbstündige Überfahrt dauert eigentlich schon fast eine Stunde mit Warten, Auffahren und wieder Abfahren in Westerland.
Von dort ging es gleich Richtung Morsum zum Morsum-Kliff. Ein einzigartiges Naturschutzgebiet, das von einer Spaziergangsroute bis zu längeren Wanderungen oberhalb und unterhalb des Kliffs einlädt. Bei eisigem Wind und Minustemperaturen entschieden wir uns für den Spaziergang oberhalb und auf den Holzstegweg. Da ja alles weiß war, waren nicht nur die Kaninchenköttel überall sichtbar, sondern auch einige Baueingänge. Der rote und gelbe Sand des Kliffs hinterließ verräterische Spuren. Ansonsten gab es dort nicht viel Tierisches zu sehen und abgesehen von uns zwei nicht mal eine Handvoll anderer Menschen, die das Wetter einfach nahmen, wie es war. Aber so konnte ich wenigstens menschenleere Landschaft fotografieren.
Der Grund für die drei verschiedenen Sande des Kliffs ist, dass sich Sedimente, die normalerweise in 100 m Tiefe zu finden sind, sich durch Druck und Schub von Eisgletschern an die Oberfläche drängten und sich schräg stellten. Diese Sande sind zwei bis sieben Millionen Jahre alt!
Auch für Bernsteinsuche ist das Kliff – relativ gesehen – eine Fundgrube.

Mondlanschaft©Yvonne Heldic

Danach ging es von diesem östlichsten Punkt Sylts auf zum nördlichsten, dem Ellenbogen. Dieser steht nicht nur unter Naturschutz, sondern ist auch Privatgelände. Die beiden Leuchttürme dort, das Ost – und Westfeuer sind von 1857.
Wir sind nicht auf direktem Wege dorthin, sondern durch die “Mondlandschaft” (Listland) gefahren. Rechts und links von uns nur mit Schnee bedeckte Dünen und über uns der pastellfarbene Horizont. Dieses Lichtspiel am Himmel entschädigt für den Sonnenschein, der lieber auf dem Festland blieb. Wie so oft, ist das Wetter auf Sylt so ganz anders als am Startplatz des Autozuges in Niebüll.
Mitten in diesem Niemandsland (aber nur weil’s so arg kalt war: keine Schafe, keine anderen Autos, kaum Menschen am Strand) gibt es einen Gourmettempel, die Strandhalle. Sehr gut gespeist und der Chai pur ist der Leckerste, den ich je hatte!
Diese ca. 5 km Piste schienen nie zu enden, da wir ja praktisch auf einer 15 cm Eisschicht dahinschlitterten. So ganz kontrolliert war der Fahrstil nicht, aber die Lust, diese Eis- und Schneelandschaft so für sich zu haben, ließ dieses Risiko ok erscheinen. Nach dem Verlassen dieser kostenfreien Straße geht dann irgendwann links in die kostenpflichtige ab zum Ellenbogen. Dort war ein klein bisschen mehr los – Schafe und Menschen. Am Endpunkt angekommen haben wir uns für die vollständige Umrundung entschieden. Bis auf das Gesicht waren wir ja gut warm & winddicht eingepackt und dieses seltene Naturschauspiel eines solchen Winters gab es zuletzt vor fast 20 Jahren. Eisschollen trieben nicht nur auf der See, sondern lagen auch ca. 1,5 m hoch auf dem Sandstrand, na ja eigentlich eher Schneestrand. Festgefrorene Eiszapfen waren tolle Fotomotive ebenso wie Fotos vom Erklimmen dieser Eisklötze.
Anfangs ist die Nordsee dort noch recht ruhig, so dass die Eisschollen z.B. ein beliebter Ruheplatz für verschiedene Vögel war.
Dann an der Spitze ist die Nordsee sehr wild mit Strömungen. Der Blick nach Römö war recht gut und da gerade eine der Syltfähren dort startete, warteten wir ab bis sie an uns vorbei fuhr. Dann ging es weiter auf die Nordseite, das Meer wurde wieder etwas ruhiger und der Wind zum Glück auch! Der Leuchtturm ist ein toller Anblick an einem solch wettergewaltigen Tag. Da kriegt man schon ein Gespür für die Notwendigkeit eines solchen Bauwerkes.
Dann ging es wieder zurück zum Parkplatz über eine leichte Anhöhe, von der man den anderen Leuchtturm bestaunen konnte. In dieser Senke davor, schön windstill, gab es auch endlich mal Schafe zu sehen. Karnickel sprangen auch überall umher und erfreuten sich am Futter und Heu der Schafe.

Hase und Schafe©Yvonne Heldic

Nach Kampen fuhren wir auf eisfreier Straße durch List. Unser Ziel war die Kupferkanne. Ein supertolles, ungewöhnliches Café. Einstmals war auf diesem großen, mit Bäumen gesäumten Gelände ein Bunker. Inzwischen über Generationen zum Café ausgebaut mit vielen Nischen, Treppen in tiefere Etagen und langen Gängen. Das Ganze ist irgendwie schon ein Irrgarten; auf jeden Fall muss man mit voller Konzentration die stille Örtlichkeit aufsuchen, um den Rückweg zu finden. Alles ist zwar sehr individuell eingerichtet, aber trotzdem geht man unbeabsichtigte Umwege. Dort wird auch noch selbst Kuchen gebacken, dementsprechend gut schmeckt es und die Stücke sind nur mit aller Macht zu bezwingen. Kaffee und Schokolade gibt es in großen Tassen. Also konnten wir uns so richtig aufwärmen für unsere Autozugrückfahrt. Der dazugehörige Garten ist auch zahlreich bestückt mit Bänken und Tischen. Die Aussicht auf das Wattenmeer ist auch super, da recht hoch gelegen.

Für mehr war dann leider nicht mehr Zeit! Westerland, Kaitum mit tollem Museum und der Süden müssen leider warten bis zum nächsten Besuch im Frühsommer. Auch waren wir schon zu spät dran, um nochmals an der Sylter Schokoladenmanufaktur vorbei zukommen. Hätte man das doch gleich getan auf dem Weg nach Morsum!!! Diese handgefertigten Köstlichkeiten sollte man sich eigentlich nicht entgehen lassen.

Die Rückfahrt in der Abenddämmerung verhieß gleich ein Nickerchen unter der Decke mit zurückgelegten Sitzen. Wir mussten ja noch eine ganz schöne Strecke bis nach Heide zurücklegen. Dieser Tag auf Sylt war so ganz anders, das genau über diesen geschrieben werden musste. Ein solcher Winter muss genutzt werden, um Altbekanntes mal anders zu erleben. Die Tagesausflüge nach Büsum, St. Peter Ording, Heide und Kiel waren auch speziell.

Tagesausflug nach Washington mit Amtrak

Nicht das uns in New York langweilig war, aber die Gelegenheit, die Hauptstadt der USA zu sehen, wollten wir uns nicht entgehen lassen. Da wir keine Hotelnacht doppelt zahlen wollten, kam eigentlich nur ein Tagestrip in Frage. Fliegen war eigentlich gleich keine Option, da der Zeitverlust mit Hinkommen, Sicherheitschecks u.ä. zu hoch war. Greyhound war nach genauerem Erfragen auch nicht das Wahre, obwohl wir gleich am Port Authority gewohnt haben. Die Fahrzeit ist recht lang, da es nicht nur Zwischenstopps gibt, sondern auch auf Umsteiger gewartet werden muss. Der Preis mit fast 100 $ für die Strecken, ohne dass man sicher sein kann, auch in dem gewählten Bus zu sitzen, ließen diese Idee auch gleich fallen. Automieten war kein Thema, denn das hätte man von Deutschland aus wesentlich günstiger machen können und außerdem war ja schon der Hudson River Valley – Trip per Auto geplant. Also ging es spät abends mal schnell zur Penn Station. Riesig ist dieser Bahnhof, sodass wir uns erst mal orientieren mussten, wo die überregionalen Züge abfahren. Dann hieß es erst mal Schlange stehen….als wir dann endlich die Informationen hatten (umgerechnet ca. 160 €) und die Tickets kaufen wollten, hieß es, nur mit Pass und wenn nicht bar gezahlt wird, muss der Kreditkartenzahler, der für die andere Person zahlt, noch ein extra Formblatt ausfüllen. Oh, wie nervig…also verschoben wir den Kauf auf den nächsten Tag. Dieser Sicherheitswahnsinn kann einen Touristen ganz schön in den Wahnsinn treiben!!

Unser Zug verließ gegen 6 Uhr die Penn Station Richtung Westen der USA; eine Stationen auf dem Weg nach DC war Philadelphia (hat auch eine ganz tolle Skyline!), dass einen sehr einladenden Eindruck hinterlassen hatte. Ganz bestimmt werde ich diese Stadt und Boston besuchen, wenn wir das nächste Mal New York unsicher machen.
Als wir in Washington.DC ankamen, genossen wir erst mal das Flair dieses wunderschönen Bahnhofes. Sobald man den Gleisbereich hinter sich lässt, fühlt man sich in alte Zeiten versetzt. Überall blankpoliertes Holz, kleine Läden, Deckenbögen und Säulen. Dort frühstückten wir auch auf. Nach einem kurzen Blick in den Stadtplan wussten wir, das Amtrak die beste Entscheidung war. Den Bahnhof durch den Vordereingang verlassen und immer geradeaus und schon steht man vor dem Kapitol. Einfacher ging’s wirklich nicht und wir konnten so auch unseren Zeitaufwand für den Rückweg ermitteln.

Natürlich wollten wir eine Kapitolführung, also auf ging es zum Schlange stehen: Sicherheitscheck mit Taschenkontrolle, dann mit Röntgen der Taschen 😉 und dann endlich rein ins Gebäude. Es ist sehr weitläufig, so dass die Touristenmassen einen nicht gleich erschlagen. Überall steht Info-Personal, dass einen eigentlich gleich mal abfängt; aber davon bitte nicht erschrecken lassen, denn wenn man die amerikanische Freundlichkeit richtig erwidern kann, kann man schon mal seine Wunschzeit bekommen für eine Tour. Wir wählten eine der letzten Touren, so das wir Washington-sightseeing vom anderen Ende starten konnten.

The White House©flickr/Scott Ableman

Mit dem Taxi ging es am schnellsten und auch recht günstig nach Georgetown. Ganz lieblich, anders kann man es nicht nennen; man fühlt sich sofort wohl und der Spaziergang am Potomac war toll. Für amerikanische Verhältnisse kleine Malls bestimmen das Einkaufen dort; sehr angenehm und jeder wird fündig. Ein kleines Mittagessen war noch drin, bevor wir aufbrachen zum Weißen Haus.
Tja, da steht es so nah und doch so fern, wenn man am Außenzaun steht. Auch jederzeit vertrieben zu werden, weil jemand aus der Tiefgarage rein oder raus muss, war nicht so berauschend. Aber als dann endlich Ruhe einkehrte (so für 5 Minuten) konnte man nicht nur das Weiße Haus auf sich wirken lassen, sich davor fotografieren lassen, sondern auch die wunderbare Symmetrie dieses Areals bewundern. Washington DC ist wirklich auf dem Reißbrett entstanden und genau umgesetzt worden.

Washington, DC©flickr/humbertomoreno

Dann ging es weiter zum Obelisk; leider gab es keine Resttagestickets. Das war wirklich ein Depressionsauslöser; das war der Moment in dem feststand, dass ich nie wieder ohne Internetphone oder Netbook in den Urlaub fahre. Hätten ja bloß ein paar Tage zuvor uns anmelden müssen, um eines zu ergattern. Dieser Kommentar war zwar mitfühlend gemeint, aber traf dennoch mitten ins Herz und hilft Spontanentscheidern auch nicht wirklich.
Da standen wir also an diesem sehr, sehr hohen Obelisk, der die perfekte Sicht auf diese Stadt bieten würde. Ganze 169,3 Meter hoch mit einer Basis von knapp 17 Metern ist es eines der imposantesten Obeliske der Welt. Es bildet die Achse mit dem Weißen Haus und dem Jefferson Memorial und liegt auf der Geraden zwischen dem Lincoln Memorial und dem Captiol State Building.
Dann spazierten wir zum Lincoln Reflecting Pool. Davor stoppten wir noch am World War II Memorial. Viele Fontänen und weißer Stein mit den jeweiligen Staaten und Kontinenten verzierten den ovalen Außenbereich, eine Art Torbogen symbolisierten den Pazifik und den Atlantik und auch eine riesige Wand mit den “Stars”, einer Unmenge davon, zum Frieden mahnend.

Jetzt dränge aber die Zeit für die Kapitolführung; da der Andrang bei der Sicherheit nicht abzuschätzen ist, schnappten wir uns das nächste Taxi und fuhren zum passenden Eingang. Das Warten dauerte viel länger als morgens, obwohl es nicht weniger Leute waren, aber leider mehr Teenies. Kein Benehmen, vordrängeln, was den Aufpassern nicht entging und zu Debatten führte. Dann die Diskussionen mit den Flüssigkeiten da zulassen. Oft entschied sich einer aus deren Gruppe halt zu bleiben und aufzupassen. Das wiederum gefiel den Aufpassern auch nicht: “nur eigenes ist ungefährlich aufzubewahren”. Da kann man schon verzweifeln, wenn die eigene Tour nur noch 12 Minuten entfernt ist. Generell kann man sagen, das mit keiner Sicherheitskraft in DC gut Kirschen essen ist; allesamt unfreundlich und frustriert. Das war in NY ganz anders. Immer ein Lächeln und freundlich und hilfsbereit.
Endlich drin und in der richtigen Reihe; oft fühlten wir uns im falschen Zeitalter, denn die Amish sind anscheinend sehr kulturell interessiert. Da standen wir nun zwischen Spitzenhäubchen, Sackkleidern und Wanderstiefeln. Das war schon was, so aus der Nähe mal genau hinschauen und hinhören zu dürfen.
Das Kapitol ist fantastisch! Die vielen Details an Wänden und Decken kann man gar nicht alle sehen und bestaunen, wenn man gleichzeitig dem interessanten Vortrag folgen möchte. Eine rundum gelungene Führung und der abschließende Besuch im Senat und Representative House war eine Überraschung, da tatsächlich getagt wurde und gerade eine hitzige Diskussion im Gange war bzgl. der Gesundheitsreform.
Wir trödelten extra kurz vor dem Schließen, damit wir das Kapitol menschenleer fotografieren konnten. Wir waren nämlich wirklich scharf drauf, jeweils ein Foto von uns zu haben vor den Senats- bzw. Representativtüren. Es hat geklappt:-)

Wir hatten genügend Zeit, um zu unserem Abendzug zu gelangen, also kehrten wir in ein Cafe im Bahnhofsgebäude ein. Es ist wirklich einen zweiten Blick wert. Nach dem Warten in der Lounge, den Ticketprüfen und dem Drängeln um Zug (Platzreservierungen gibt’s leider nicht/Drängeln können wir Deutsche aber recht gut), saßen wir endlich auf guten Plätzen und ließen den Tag Revue passieren.
Zugfahren mit Amtrak ist sehr gemütlich; viel Beinfreiheit und große Sitze. Kurz vor Mitternacht waren wir zurück in unserm Hotel. Dann hieß es, gleich ins Bett, pünktlich aus den Federn und alles zusammenpacken für einen Flug nach Buffalo, um die Niagara Wasserfälle einen Tag lang zu genießen! (Diesen Bericht stelle ich gegen Ende März ein)

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